1.3.2010 - Nightliner im Vinschgau und Meraner Land |
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Sieg für die Jugend! Der Nightliner ist eine Möglichkeit für
Jugendliche und andere, die an Wochenenden und am Abend gerne feiern,
sich ohne Auto fortzubewegen. Eine sehr intelligente Lösung, die
sich über Bus und Bahn ausdehnt, wobei beide öffentlichen
Verkehrsmittel im Stundenplan gut aufeinander abgestimmt sind. Leider
gibt es diese Möglichkeit zu einem günstigen Preis nur im Meraner
Land, also von Lana, Marling und Co. bis hinauf in den Vinschgau. Wir
hier im Überetsch sind auf – eher teure – Taxis angewiesen,
wobei ich schon erwähnen muss, dass sehr oft die Veranstalter
bestimmter Feste oder die öffentliche Hand die Kosten übernehmen.
Der Nightliner wurde natürlich vor allem als Werbemaßnahme vor
den letzten Landtagswahlen eingeführt. Und sollte – natürlich -
vor Kurzem wieder abgeschafft werden. Doch jetzt hat die Vernunft
gesiegt und wieder wird der Dienst der Nightliner um ein Jahr
verlängert. Ärgerlich nur, dass die Vernunft und Logik der
Politiker in Südtirol mit der Länge der Legislaturperiode immer mehr verloren
geht und sie jedes Jahr wieder versuchen, den Dienst, der natürlich
Geld kostet, im Nichts verschwinden zu lassen. Anscheinend gehen sie
von ihrer eigenen Situation aus. Und die ist finanziell sicher anders
als die mancher Südtiroler Bürger...
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8.2.2010 - Sehnsüchte im Winter |
Es war kalt an diesem Wochenende. Doch wenn die Sonne rauskommt, erinnern die Temperaturen jetzt doch wieder an Frühling...da kommt Sehnsucht auf. Sehnsucht nach dem Sommer, Sehnsucht nach viel Wasser und Wärme, Sehnsucht nach mehr Leichtigkeit - beim Anziehn und überhaupt :-). Und da entwickeln sich die Pläne für diese schöne Zeit im Kopf ganz von alleine...wenn sie sich entwickeln, ist es auf jeden Fall ein gutes Zeichen. Ich hab da an Asfaltart in Meran gedacht oder auch daran, wieder einmal ausführlich wandern zu gehn. Und wenn die Sonne weiter so scheint, wird auch das Schwimmen wieder sehr aktuell.
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12.1.2010 - Tirol und Südtirol |
| Hatten die Südtiroler bis vor Kurzem den Ruf, eher passiv zu sein, strafen viele Unternehmer diese Behauptung nun Lügen. An Ideen mangelt es nicht, da gibt es nicht weniger als in den benachbarten Ländern Nordtirol, Osttirol oder der Schweiz. Und wer heute vorankommen will, der sollte mutig sein und sich immer wieder auf Neuland wagen. So geschehen in der Nähe von Kaltern, eigentlich in Pfatten in einer Fachschule für Obst-Wein-und Gartenbau...
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1.12.2009 - Land der Burgen, Land des Genusses |
 Es ist schon beeindruckend, wie vielfältig unser Land ist. Wenn man hier so aufwächst, fällt einem das zuerst gar nicht auf. Irgendwann setzt das Bewusstsein ein und man erkennt, dass man eine sehr hohe Lebensqualität lebt, bedingt allein durch Angebote und vielseitige Natur. Mir ist es auif jeden Fall so ergangen. Wenn ich die Berge sehen will, genügen ein paar Kilometer, Wälder haben wir hier im Überetsch sowieso, Wein und Obst wachsen wie im Schlaraffenland, Seen sind vorhanden. Sogar karge Gegenden, wie manche Zonen im Vinschgau haben ihren ganz besonderen Reiz. Von den Dolomiten und dem Pustertal rede ich gar nicht. Insider wissen, wie schön es da ist! Jetzt fehlt nur noch des reine Genießen! So ein Wellnessurlaub kann im Pustertal stattfinden oder im Süden Südtirols. Aber Wellness in Meran dem Urlaubsort von Kaiserin Sissi, ist der Gipfel der Gefühle. Die ganze Stadt ist auf Urlauber ausgerichtet, die es sich richtig gut gehen lassen wollen. Und das ist gut so. So hat man immer eine Oase zur Verfügung, die zum Auftanken der eigenen Batterien perfekt geeignet ist. Imm er wieder erkenne ich, wie luxuriös wir hier leben...
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4.9.2009 - Die Seilbahnen von Bozen |
Bozen mit seinen 100.000 Einwohnern ist Süditrols Landeshauptstadt und hat als solche einiges zu bieten. Doch wer weniger Stadt und mehr Natur mag, muss nicht ins Pustertal oder den Vinschgau fahren, sondern hat mit Bozens Seilbahnen ein tolles Sprungbrett ins Grüne zur Verfügung. Die Seilbahn nach Kohlern ist eine der ältesten Seilbahnen überhaupt und wurde vor einigen Monaten erneuert. Sie bringt uns in ein Gebiet, das nicht übermäßig erschlossen ist und besonders bei Radfahrern beliebt ist (die Bahn nimmt auch Räder mit). Viel bekannter ist das das Hochplateu der Gemeinde Ritten - die Rittner Seilbahn bringt uns in das Rittner Dorf Oberbozen. Da hier durchaus Andrang herrschte, wurde die Bahn im Mai 2009 komplett erneuert und die Kapazität erheblich ausgebaut, damit niemand zu lange warten muss. Mit einem etwas älteren Modell fahren wir von Bozen nach Jenesien. Die Seilbahn Jenesien bringt und in das Bergdorf auf dem Salten, von wo aus man z.B. zu den wunderschönen Lärchenwiesen bei Langfenn gehen oder mit dem Mountainbike fahren kann. Im Herbst kann es da schon mal etwas kühler werden, doch die 1000 Farben der Nadeln der Lärchen (der einzige Nadelbaum, der seine Nadeln im Herbst verliert), kompensieren das locker. Auch die Rittner und Jenesiener Seilbahn erlauben die Fahrradmitnahme gegen Gebühr.
 Im Bild: Moderne Seilbahnstation in Bozen (Rittner Seilbahn)
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23.7.2009 - Plaus, Plaus, komm heraus! :-) |
Ich bin ja immer auf der Suche nach neuen Ortschaften, die ich auch in Südtirol entdecken kann. Neben Pfelders, Kematen und Fischleintal stand eben auch Plaus auf meiner Liste. Ist nun aber abgehakt. Und interessant war es außerdem!
Einquartiert in einem Hotel in Meran neben der Therme (wieder mal) habe ich es mir das letztes Wochenende gut gehen lassen. Und was habe ich herausgefunden? Die Pfarrkirche ist dem Hl. Ulrich geweiht (wusste gar nicht, dass es so einen Heiligen gibt), die Gemälde sind vom Vinschgauer Künstler Simon Ybertracher (wusste auch nicht, dass es den gab). Und was ich zudem nicht wusste, aber mich entzückt hat, war dass in diesem kleinen Dörfchen fünf ! Betriebe nach alter Tradition Schweinefleisch zu Speck verarbeiten. Mmmm, schon das allein war den Ausflug wert!
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16.7.2009 - Auf den Bergen schlemmen in Olang :-) |
Olang liegt eingebettet in die Talweitung des oberen Pustertales, auf knapp 1.000 mSeehöhe. Der schöne Geiselsberg grüßt uns von oben und auch der bekannte Kronplatz kann man als Hausberg des Dorfes nennen. Und der nächste Gedanke ist dann: die Dolomiten sind auch nicht weit weg, oder besser gesagt, wir befinden uns im Herzen der Dolomiten! Ein Wanderparadies der Superlative, und das nicht nur seit die "bleichen Berge" in der Liste des Weltnaturerbe der Unesco hinzugefügt wurde! Olang ist somit ein perfekter Ausgangspunkt für Wanderungen zwischen der Flora und Fauna der Dolomiten. Einbesonderes Highligt ist sicherlich auch die Einkehr in eine derzahlreichen bewirtschafteten Almhütten, in welchen Sie mit typischen Südtiroler Spezialitäten verwöhnt werden. Knödel, Schlutzer, Apfelkiachlen oder auch ein Speckbrettl... mhm, ich werde dann mal losgehen, dass ich gegen Mittag dort bin ;-)!
Und bevor ich es vergesse: ich werde heute von Olang rauf auf den Gipfel des Kronplatzes gehen und dann auf der anderen Seite wieder runter nach St. Vigil in Enneberg!
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10.7.2009 - Suedtirolerland und die Krise |
 Hallo Welt! Schön, dass ich jetzt auch mein eigenes Tagebuch habe! Schön, dass ich einfach schreiben kann, wann und wie ich will ;-). Heute hat mich am Morgen die Nachricht getroffen, dass die Wirtschaftskrise nun auch in Südtirol angekommen ist. Zwar haben nicht viele Firmen ihren Konkurs angemeldet, doch leider ist die Arbeitslosenrate vom Juni letzten Jahres bis heuer um 41% gestiegen. Und dass in unserem Arbeitsparadies, wo bisher nur sehr wenige Menschen wirklich allen Ernstes auf Arbeit verzichten mussten. Sagen wir mal so...ich glaube, dass die meisten der Menschen trotzdem arbeiten. Denn es ist nicht so, dass die fehlen würde. Ich denke da nur an die Landwirtschaft, wo vor allem im Sommer und Herbst sehr viele Menschen gebraucht werden. Hier im Süden des Landes, an der Südtiroler Weinstraße, ist das sehr gut zu sehen. Außerdem machen viele Menschen - noch - Weinreisen oder ihre Familienreise hierher nach Auer, Eppan, Tramin, Kaltern und Co.. Also gilt es auch für die Gäste zu sorgen und da fällt Arbeit genug an. Alos dann, trinken wir ein Glas Südtiroler Wein und nehmen wir es locker. Nach jedem Regen kommt auch wieder der Sonnenschein! Papaa!
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